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Wir haben im Mai 2006 eine Woche in Mallorca verbracht. Wir hatten uns dafür entschieden, uns ein Hotel in
Ca'n Picafort an der Ostküste zu buchen. Ca'n Picafort ist ein durchaus zu empfehlender Urlaubsort und wir hatten geplant, von dort aus mit einem Mietwagen die Insel zu erkunden. Ca'n Picafort verfügt zwar über einen tollen Strand, FKK war aber dort nicht möglich.
Also besuchten wir schon am ersten Tag den Strand Sa Canova (S'Entrada) in dem Ort Son Sera de Marina. Man fährt in den Ort ganz bis ans Meer, biegt dann rechts ab und gelangt nach ca. 1 km auf einen grossen Parkplatz am Ende der Strasse. Gastronomie ist vorhanden. Kein Problem stellte es dar, die Klamotten im Auto zu lassen und nur im String und oben ohne sich auf den Weg zu machen. Im ersten Drittel des 1400 m langen Strandes waren bereits einige nackt, viele aber im String, besonders die Einheimischen. Auch hat sich in diesem Abschnitt eine Gruppe Kite-Surfer niedergelassen. Schon nach ca. 500 m war ausschließlich FKK angesagt.
Der Strand war im großen und ganzen relativ sauber. Das Publikum sehr gemischt, von jung bis alt. In der Dünenlandschaft hinter dem Strand sah man immer wieder Spanner auf der Suche nach einem erotischen Abenteuer. Das lange Warten wurde später auch belohnt. Alles in allem ein durchaus schöner FKK-Strand für alle, die ihr Hotel zwischen Alcudia und Cala Ratjada an der Ostküste gewählt haben.
Nach einem sehr weiter zu empfehlenden Ausflug nach Cap Formentor an der Nordspitze Mallorca, besuchten wir den Strand Playa de Muro. An den weitläufigen Urlaubsort Port d'Alcudia schließt sich der Ort Playa de Muro mit seinem beliebten, feinsandigen Traumstand im Norden von Mallorca an. Diese wunderschöne große Bucht ist für Kinder ideal zum Baden geeignet. Der Einstieg ins Meer verläuft sehr flach und sie ist zum großen Teil von einer noch gut erhaltenen Dünenlandschaft begrenzt. An manchen Abschnitten finden auch die FKK Anhänger ihren Platz, wir haben jedoch keinen gesehen der sich ausgezogen hatte. Als Andrea startete den Versuch und stolzierte von den Dünen nackt zum Wasser, was uns böse Blicke und so manchen schlimmen Kommentar einbrachte. Sicherlich hätten wir entlang des sehr langen Strandes auch eine bessere Stelle für FKK gefunden, entschlossen uns aber es aufzugeben und beugten uns der textilen Mehrheit.
Auf dem Rückweg ins Hotel beschlossen wir der Cala Agulla nahe Cala Ratjada noch einen Besuch abzustatten. Wir hatten gelesen, dass FKK am hinteren Ende kein Problem wäre. Überwältigt durch die grandiose Dünenlanschaft freuten wir uns auf ein paar sonnige Stunden im Adamskostüm. Wir liefen bis ans andere Ende des Strandes und fanden tatsächlich einige FKK Anhänger fortgeschritten Alters. Wir stellten fest, dass das riesige Hotel am Nordende des Strandes wohl zu dieser Zeit ein Rentnerparadies war. Trotzdem verbrachten wir einige schöne Stunden. Eine Beachbar ist ebenfalls vorhanden, man muss sich dort aber etwas anziehen.
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