Cap d´Agde 2016

Wenn ich sechs Wochen lang in Südfrankreich bleibe, muss ich natürlich auch einmal zum Cap d´Agde.

Ich hatte ja schon erzählt, dass es mir einfach zu teuer geworden ist, dort einen längeren Aufenthalt zu buchen, daher bleibt es bei Tagestrips.

In der Saison ist jede Autofahrt in Südfrankreich eine Tortur : man fährt von Stau zu Stau und überall ist es voll. Die Straßen sind für so viele Fahrzeuge, die sich im Sommer dort bewegen einfach nicht ausgelegt. Na klar, ist ja auch nur an ca. 6 – 8 Wochen im Jahr so. Also um 10:00 Uhr im Oasis losgefahren, gegen 12:00 Uhr im Cap. Normal braucht man ca. 1 Stunde. Ein Auto, zwei Insassen, Tagesticket 18 Euro. Wenn man die Pforte passiert hat, ist man in einer anderen Welt. Die einen sagen abfällig, es wäre ein großer “Zoo”, die anderen lieben es.

Strandbar “Le Galion”

Die Fotos entstanden an der FKK-Strandbar im Cap d´Agde.

Ich habe Euch mal die Speisekarte abfotografiert, damit Ihr Euch ein Bild über die Preise machen könnt. Aber man sitz sehr schön dort und hat einen Überblick über das Strandleben.

So ein Rundgang im Cap d´Agde ist für mich Tradition.

Ich liebe es, splitternackt, etwas gestylt, mit hohen Schuhen, einer chicen Handtasche und sonst nichts !!! durch die Ladenzeilen zu schlendern, hier und da mal etwas anzuprobieren, zwischendurch einen Wein trinken. Das ist für mich Cap d´Agde.

Aber auch im Cap kann man häufiger als früher teilweise bekleidete Leute sehen. Sogar im Bikini liefen die Damen teilweise herum.

Diese Entwicklung finde ich sehr traurig. Cap d´Agde ist nun mal einer der wenigen Plätze, der es uns ermöglicht wirklich 24 Stunden am Tag nackt zu sein. Im Cap geht es sogar noch weiter : hier spielt das “Sehen” und “Gesehen werden” eine größere Rolle als in anderen FKK-Anlagen. Wenn ich mich allerdings nackt nicht wohl fühle, sollte ich lieber woanders hinfahren. Mich wundert es immer, warum sich die Bikini-Trägerinnen nicht vollkommen fehl am Platze fühlen. Aber spricht man die an, drehen die oft den Spieß noch um und bezeichnen das “Nackt sein” als unnormal. Freiheit hin- oder her, aber im FKK-Resort ist man nackt, wer es nicht will fährt an den Textilstrand, so einfach ist das !