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Lefkada – ein enttäuschender Versuch für FKK-Fans

In den letzten Jahren habe ich mehrere griechische Inseln besucht, darunter Zakynthos, Kefalonia, Kreta, Skiathos und Kos. Dieses Mal zog es mich nach Lefkada, einer wunderschönen ionischen Insel.

Ich hatte von einem Griechen hier in Deutschlad gehört, dass die Insel, welche vorwiegend von den Griechen selbst im Urlaub besucht wird, wunderschön sein sollte. Doch was als entspannter FKK-Urlaub begann, entwickelte sich leider anders als erwartet. Trotz des guten Rufs griechischer Inseln für ihre sonnigen Tage, war mein Aufenthalt in Lefkada von schlechtem Wetter geprägt. Während meiner Reisen auf anderen Inseln hatte ich immer mal wieder einen Regentag, aber in Lefkada war es anders: Es regnete unaufhörlich. Das führte dazu, dass Straßen, die ohnehin schon etwas abenteuerlich sind, schnell überflutet wurden und auch die Berghänge ins Rutschen gerieten, sodass manche Straßen unpassierbar waren.
Nackt am Pool von Lefkada

Trotz dieser Wetterkapriolen habe ich das Beste aus meiner Woche gemacht. Zu Beginn hatte ich jedoch Probleme mit der Unterkunft. Das ursprünglich gebuchte Haus entsprach überhaupt nicht meinen Erwartungen. Doch zum Glück fand ich eine alternative Unterkunft – ein abgelegenes Haus in den Bergen, das sich hervorragend für meine FKK-Idee eignete. Es war von allen Seiten abgeschirmt, sodass ich dort ungestört meine Zeit verbringen konnte.

Am nicht einsehbaren Pool braucht man sich nicht anzuziehen
Leicht bekleidet am Pool
tolle Farben am griechischen FKK-Strand
FKK am Pool möglich
FKK am Pool möglich
kleiner Kiesstrand in Lefkada
Nix nackt - Bikini ist Pflicht
Nix nackt - Bikini ist Pflicht
kleine Bucht in Lefkada
Am ersten Tag entschied ich mich, der Insel einen Überblick zu verschaffen und fuhr einmal rund um Lefkada. Vorab hatte ich mich natürlich informiert, dass FKK-Strände, oder Strände, an denen FKK toleriert wird, hauptsächlich an der Westküste liegen – der Seite, die zum offenen Meer hinzeigt. Doch meine Hoffnungen, dort FKK zu genießen, wurden schnell enttäuscht.

Feste FKK-Strände gibt es auf Lefkada nicht. Stattdessen muss man auf abenteuerliche Straßen hinunterfahren, um an abgelegene Strände zu gelangen. Einige Strände sind nur mit dem Boot erreichbar, was bei dem schlechten Wetter und den hohen Wellen natürlich keine Option war.

Jeder Versuch, an einen dieser Strände zu gelangen, führte mich zunächst zu einem gebührenpflichtigen Parkplatz. Die Parkgebühren variierten zwischen 5 und 10 Euro. Doch das größere Problem war, dass die Anzahl der Parkplätze stark begrenzt war. Während meiner Reise im Oktober war es relativ ruhig, was das Parken erleichterte, aber in der Hochsaison könnte es wirklich eng werden.
Ein weiteres Problem war, dass die einzigen Zugänge zum Strand über die Stufen der Strandrestaurants führten, die jedoch alle geschlossen waren. Von oben konnte ich sehen, dass die Wellen an den Stränden so hoch waren, dass der gesamte Sand und Kies vollständig überspült war. Einen Platz zum Sonnenbaden gab es nicht, und die Strände waren zudem voller Seegras, was den Anblick eher unattraktiv machte.

Was die FKK-Möglichkeiten angeht, so fand ich keine. Während meiner gesamten Reise habe ich niemanden gesehen, der sich nackt zum Baden hingelegt hätte.

Ich selbst habe es nicht einmal ins Meer geschafft. Die wenigen Sonnenstunden, die es gab, verbrachte ich auf der Terrasse meines Hauses, der Pool war aufgrund der Kälte unbenutzbar – ich war nur ein einziges Mal darin.
Auch die kulinarische Seite von Lefkada konnte mich nicht wirklich überzeugen. Die Preise sind deutlich gestiegen, und im Vergleich zu Zakynthos und Kefalonia fand ich die Auswahl der Speisen dort viel weniger abwechslungsreich und geschmacklich weniger ansprechend.

Ein Highlight meiner Woche in Lefkada war sicherlich der Besuch in einem stillgelegten Radarstation der Nato aus den 60er Jahren

Diese Station wird in einigen Reiseberichten als “Lost Place” beschrieben und liegt auf einem der höchsten berge Lefkadas. Hier hat man eine Rundumsicht.
Es gibt zwei riesige Radarantennen auf dem Berg und einige verlassene Gebäude für die Technik und die Soldaten. Alles stammt noch aus dem kalten Krieg und war damals das modernste, was es gab. Leider war der Place aber gar nicht so “Lost”! Ich hatte mir vorgestellt, mich in den verlassenen Räumen mit den Graffities und an den Wachhäuschen und den großen Antennen nackt zu bewegen und dort ein paar Bilder und Videos zu machen. Leider waren da zuviele Zuschauer. Es ging nicht so. wie ich mir das vorgestellt hatte. Trotzdem war der Ort einen Besuch wert, und ein paar Bilder habe ich trotzdem gemacht.
Brüste raus in der alten Radarstation

Fazit:
Für mich ist Lefkada kein empfehlenswertes Ziel für FKK-Enthusiasten. Vielleicht ist es im Sommer anders, wenn die Insel mehr Sonne und wärmeres Wetter bietet, aber in der Hochsaison soll es dort sehr voll sein. In solchen Zeiten wird es mit Sicherheit schwer, als FKKler ungestört zu bleiben, da viele Textilurlauber an den Stränden vorherrschen.

Ich persönlich habe es satt, immer wieder abgelegene Ecken aufzusuchen, um meinen Bikini auszuziehen – stundenlanges Klettern oder weite Wanderungen, nur um dann vielleicht noch festzustellen, dass man nicht der Einzige ist, der diesen Gedanken hatte. Wenn ich nochmal nach Griechenland fahre, dann lieber nach Kreta – dort weiß man, dass man an den richtigen Orten entspannt nackt baden kann.
Ich würde mich das nächste Mal wohl eher für eine ausgewiesene FKK-Anlage entscheiden, in der das Nacktsein klar akzeptiert wird und man sich nicht ständig mit ungewissen Umständen herumärgern muss.

Ich bin eine reife Frau, die das Leben liebt. Ich bin gerne nackt und fahre jedes Jahr in den FKK-Urlaub. Gerne erzähle ich Dir mehr über meinen FKK-Lifestyle

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