An einem Tag meiner Kreuzfahrt machte ich Station in Lanzarote.

Das Schiff lag im Hafen von Arecife. Der Leihwagen war bereits von zu Hause gebucht worden, sodass ich nach dem Frühstück losfahren konnte. Eine Buchung vorab ist dabei zwingend notwendig. Leute, die keine Reservierung hatten, bekamen keinen Leihwagen. Das ganze lief über die Firma Cicar, die ich nur empfehlen kann.
Mein Auto war ein blauer Jeep mit nur wenigen Kilometern. Die Route hatte ich mir schon zuvor ausgesucht. Da ich aus früheren Aufenthalten auf Lanzarote schon die Vulkanlandschaft rund um den Timanfaya Nationalpark kannte, wollte ich zur FKK-Anlage Charco del Palo und an die Papagayo-Strände.

Zunächst ging es also zur FKK-Anlage Charco del Palo.

Ich hatte schon einiges darüber gelesen und wollte mir nun selbst ein Bild machen. Die Fahrt vom Hafen dauerte nicht sehr lange, etwa 30 Minuten. Man muss schon genau aufpassen, damit man die Schilder findet, die einem den Weg zu der sehr abgelegenen Anlage weisen. Das Wort “Anlage” ist eigentlich falsch. Eigentlich handelt es sich bei Charco del Palo um eine Siedlung. Entlang der Felsenküste führt eine mehrere hundert Meter lange Straße mit einigen Nebenstraßen. Dort stehen meist weiße Bungalows. In dieser Siedlung bewegt man sich vorwiegend nackt. Die Leute liefen vereinzelt zwanglos, nackt über die Straße, Die einzige Möglichkeit, im Meer zu Baden befindet sich am Ende der Siedlung. Sie besteht aus einem natürlichen Felsenbecken mit Verbindung zum Meer. Rundherum gibt es terrassenförmig angelegte Liegeflächen. Ich habe mir das ganze größer vorgestellt. Ich habe gehört, dass viele FKKler diesen Platz lieben. Für mich wäre das nichts, Ich brauche den Strand, sehr einsam ist es zudem auch noch. Ohne Auto ist man aufgeschmissen.

Nach ein paar Fotos ging es weiter, denn schließlich war meine Zeit begrenzt, um 18:00 Uhr musste ich wieder auf dem Schiff sein. Die Fahrt nach Playa Blanca zieht sich schon ein wenig.

Bis zu den Papagayo-Stränden ist man knapp 60 Minuten unterwegs.

Um zu den Stränden zu gelangen, muss das “Eintrittsgeld” an der Zufahrt bezahlt werden, dann kann man sich einen Strand aussuchen. Beim letzten Mal war ich an einem der weiter Rechts liegenden Strände. Dort war FKK zwar möglich, aber es waren auch viele Textiler da. Dieses Mal habe ich mich weiter nach Links orientiert. Vom großen Parkplatz aus bin ich nach Links gegangen. Nehmt nicht den Weg zum Campingplatz, sondern den, Rechts daneben. Nach 5 Minuten ist man am hellen Sandstrand. Der Strand ist nicht überlaufen und fast 90% der Besucher waren nackt. Leider fing es an zu regnen, nachdem ich den Strand erreicht hatte. Schttenplätze gibt es dort übrigens nicht. Man muss schon einen Sonnenschirm mitbringen.

Man muss die Landschaft von Lanzarote schon mögen. Zunächst findet man alles kahl und öde. Bei näherem Betrachten fängt man an, den Kontrast zwischen dem blauen Meer und dem rot in der Sonne leutenden Vulkngestein zu lieben.

Ich bin mit meinem Jeep noch eine halbe Stunde splitternackt durch die einsame Vulkanlandschaft gefahren, bevor es wieder in Richtung Hafen ging.

Zusammenfassen kann man sagen, dass Lanzarote auf jeden Fall ein mögliches FKK-Ziel ist.

Man sollte eine Unterkunft in der Nähe der Papagayo-Str#nde buchen, also in Playa Blanca. Ein Leihwagen ist jedoch erforderlich. Für jemanden, der Abgeschiedenheit und Ruhe sucht, ist auch Charco del Palo eine Alternative.
Wie immer findet Ihr die unzensierten Bilder aus Lanzarote im FKK-Privat